Spieltagsrückblick Woche 7 - NFL-Crush

Spieltagsrückblick Woche 7

Ein Punktefestival am Donnerstag, klare Verhältnisse in London und die Chiefs dominieren ohne Gnade. Der Rückblick auf Woche 7.

Pittsburgh Steelers @ Cincinnati Bengals 31:33

Die Woche startete mit einem absoluten Knaller im Thursday Night Football. In einem wilden AFC North Schlagabtausch behielten die Bengals knapp die Oberhand. Joe Burrow und die Offense klickten endlich und lieferten sich ein Duell auf Augenhöhe mit den Steelers. Ein spätes Field Goal entschied die Partie zugunsten der Gastgeber.

Pittsburgh zeigte zwar offensiv eine starke Leistung, konnte aber defensiv den entscheidenden Drive nicht stoppen. Diese Niederlage schmerzt besonders, da sie gegen einen direkten Divisions-Rivalen kassiert wurde.

Los Angeles Rams @ Jacksonville Jaguars (London) 35:7

Keine Chance für die Jaguars im Wembley Stadium. Die Rams reisten nach London und dominierten das Spiel von der ersten Minute an. Matthew Stafford verteilte die Bälle nach Belieben, während die Rams-Defense Trevor Lawrence das Leben schwer machte und kaum Raumgewinn zuließ.

Für die Fans in London war es eine einseitige Show. Jacksonville wirkte müde und unvorbereitet auf die physische Spielweise der Rams. Ein enttäuschender Auftritt der "Heimmannschaft" auf internationalem Boden.

New Orleans Saints @ Chicago Bears 14:26

Die Bears setzten ihren positiven Trend fort und schlugen die Saints im Soldier Field souverän. Caleb Williams zeigte eine reife Leistung und führte seine Offense effizient übers Feld. Die Defense der Bears erstickte das Laufspiel der Saints im Keim und zwang sie zu Fehlern.

New Orleans fand offensiv nie wirklich statt. Derek Carr stand unter ständigem Druck und hatte kaum Zeit, seine Receiver zu finden. Die Saints müssen sich fragen, wo ihre offensive Identität geblieben ist.

Miami Dolphins @ Cleveland Browns 6:31

Ein Debakel für die Dolphins in Cleveland. Die Browns-Defense spielte wie entfesselt und ließ die explosive Offense aus Miami nicht zur Entfaltung kommen. Myles Garrett und Co. dominierten die Line of Scrimmage und setzten Tua Tagovailoa permanent unter Stress.

Offensiv reichte den Browns ein solides Laufspiel und fehlerfreies Management von Jameis Winston. Für Miami ist dieses Ergebnis ein echter Weckruf – sechs Punkte sind für diese Ansprüche viel zu wenig.

Las Vegas Raiders @ Kansas City Chiefs 0:31

Totale Dominanz im Arrowhead Stadium. Die Chiefs demontierten den Erzrivalen aus Las Vegas und schickten sie mit einem Shutout nach Hause. Patrick Mahomes musste nicht einmal zaubern; das Laufspiel und eine bärenstarke Defense reichten völlig aus.

Die Raiders waren in allen Belangen unterlegen. Offensiv gelang gar nichts, und defensiv wurden sie phasenweise vorgeführt. Ein schwarzer Tag für Las Vegas.

Philadelphia Eagles @ Minnesota Vikings 28:22

Die Eagles bleiben in der Erfolgsspur. In einem engen Spiel in Minneapolis machte Jalen Hurts den Unterschied. Er fand seine Receiver in den entscheidenden Momenten und lief selbst für wichtige Yards. Die Vikings kämpften sich zwar heran, scheiterten aber am Ende an der starken Eagles-Defense.

Sam Darnold zeigte Licht und Schatten, aber zwei Turnover waren am Ende zu viel gegen ein Top-Team wie Philadelphia. Die Vikings verlieren damit etwas den Anschluss in der NFC North.

Carolina Panthers @ New York Jets 13:6

Ein defensiver Abnutzungskampf in New York. Punkte waren Mangelware, und am Ende setzten sich die Panthers knapp durch. Bryce Young machte gerade genug, um sein Team in Position zu bringen, während die Defense der Panthers den Jets absolut nichts erlaubte.

Die Jets-Offense wirkte ideenlos und harmlos. Aaron Rodgers fand keine Anspielstationen und wirkte zunehmend frustriert über die Leistung seiner Vorderleute.

New England Patriots @ Tennessee Titans 31:13

Die Patriots untermauern ihre Formstärke. Drake Maye führte sein Team zu einem ungefährdeten Sieg in Nashville. Die Offense von New England war balanciert und effizient, während die Defense Will Levis zu mehreren Fehlern zwang.

Tennessee hatte dem wenig entgegenzusetzen. Nach einem frühen Rückstand brach das Spiel der Titans auseinander, und sie fanden keinen Weg mehr zurück in die Partie.

New York Giants @ Denver Broncos 32:33

Das Drama des Spieltags! Die Broncos gewannen einen wilden Schlagabtausch hauchdünn. Beide Offensivreihen lieferten ab, und die Führung wechselte mehrfach. Am Ende entschied ein verpasstes Field Goal der Giants in letzter Sekunde das Spiel.

Daniel Jones zeigte eines seiner besseren Spiele, stand am Ende aber trotzdem mit leeren Händen da. Bo Nix und die Broncos beweisen erneut, dass sie enge Spiele gewinnen können.

Indianapolis Colts @ Los Angeles Chargers 38:24

Anthony Richardson und die Colts setzten ein Ausrufezeichen in LA. Mit einer explosiven Offensivleistung überrannten sie die Chargers. Richardson war nicht zu stoppen und zeigte sein ganzes Potenzial als Dual-Threat Quarterback.

Justin Herbert versuchte alles, um die Chargers im Spiel zu halten, doch die Defense von Los Angeles fand kein Mittel gegen die Wucht der Colts. Ein wichtiger Sieg für Indianapolis im Playoff-Rennen.

Green Bay Packers @ Arizona Cardinals 27:23

Jordan Love führte die Packers zu einem knappen Auswärtssieg in der Wüste. In einem Spiel, das bis zum Schluss offen war, behielt Green Bay in den entscheidenden Momenten die Nerven. Die Defense hielt den letzten Angriff von Kyler Murray stand.

Arizona zeigte eine gute Leistung, belohnte sich aber nicht. Kleine Fehler in der Red Zone machten am Ende den Unterschied zwischen Sieg und Niederlage aus.

Washington Commanders @ Dallas Cowboys 22:44

Die Cowboys schlugen im Division-Duell gnadenlos zurück. Dak Prescott und CeeDee Lamb zerlegten die Secondary der Commanders nach Belieben. Dallas scorte fast bei jedem Ballbesitz und ließ Washington keine Chance.

Jayden Daniels zahlte Lehrgeld. Gegen den aggressiven Pass Rush der Cowboys hatte er oft keine Zeit, und die Commanders mussten abreißen lassen, sobald Dallas das Tempo anzog.

Atlanta Falcons @ San Francisco 49ers 10:20

Im Sunday Night Football setzte sich die Klasse der 49ers durch. Die Defense von San Francisco dominierte Kirk Cousins und die Falcons-Offense fast über die gesamte Spielzeit. Christian McCaffrey steuerte die nötigen Punkte bei, um den Sieg zu sichern.

Atlanta fand offensiv keinen Rhythmus und biss sich an der physischen 49ers-Defense die Zähne aus. Ein verdienter Heimsieg für San Francisco.

Tampa Bay Buccaneers @ Detroit Lions 9:24

Das erste Spiel des Monday Night Doubleheaders ging klar an die Lions. Detroit kontrollierte das Spiel über das Laufduo Gibbs/Montgomery und ließ Baker Mayfield nie ins Spiel kommen. Die Bucs-Offense wirkte seltsam gehemmt.

Die Lions untermauern ihren Status als Top-Contender in der NFC mit einer souveränen Vorstellung, bei der die Defense den Gegner bei unter 10 Punkten hielt.

Houston Texans @ Seattle Seahawks 19:27

Zum Abschluss der Woche sicherten sich die Seahawks einen wichtigen Heimsieg. Geno Smith spielte fehlerfrei, und Kenneth Walker III sorgte für die nötigen Yards am Boden. Die Lautstärke im Lumen Field trug ihren Teil dazu bei, die Texans-Offense zu stören.

C.J. Stroud kämpfte tapfer, konnte die Niederlage aber nicht verhindern. Seattle bleibt damit im Rennen um die NFC West dick im Geschäft.

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