Spieltagsrückblick Woche 8 - NFL-Crush

Spieltagsrückblick Woche 8

Die Patriots marschieren unaufhaltsam weiter, Mahomes zaubert im Monday Night Football und ein Shootout in Nashville. Der Rückblick auf Woche 8.

Minnesota Vikings @ Los Angeles Chargers 10:37

Im Thursday Night Football ließen die Chargers den Gästen aus dem Norden keine Chance. Justin Herbert sezierte die Vikings-Defense mit chirurgischer Präzision und warf drei Touchdowns. Die Chargers kontrollierten sowohl die Luft als auch den Boden, während die Vikings offensiv völlig harmlos wirkten.

Sam Darnold erlebte einen rabenschwarzen Abend. Unter ständigem Druck von Joey Bosa und Khalil Mack fand er nie zu seinem Spiel und wurde mehrfach gesackt. Ein bitterer Rückschlag für Minnesota, die in diesem Spiel in allen Belangen unterlegen waren.

Cleveland Browns @ New England Patriots 13:32

Die Siegesserie der Patriots geht weiter! Gegen die Browns zeigte New England eine dominante Vorstellung in allen drei Phasen des Spiels. Drake Maye spielte ruhig und abgeklärt, während die Defense Myles Garrett und Co. fast komplett neutralisierte. Ein Interception-Return-Touchdown von Christian Gonzalez war das Highlight des Nachmittags.

Cleveland fand offensiv schlichtweg nicht statt. Das Laufspiel wurde von der Patriots-Front früh gestoppt, und Jameis Winston wurde zu Fehlern gezwungen, sobald er versuchte, das Spiel zu erzwingen. New England untermauert mit diesem Sieg seine Ambitionen auf den Top-Seed der AFC.

Washington Commanders @ Kansas City Chiefs 7:28

Im Monday Night Football zeigten die Chiefs ihre ganze Klasse. Patrick Mahomes spielte wie entfesselt und zerlegte die junge Commanders-Defense nach Belieben. Travis Kelce fand immer wieder Lücken in der Zone Coverage und war die gewohnte Sicherheitsstation.

Für Washington und Rookie Jayden Daniels war es eine Lehrstunde. Im lautesten Stadion der Welt kamen die Commanders nie in ihren Rhythmus. Die Chiefs-Defense setzte Daniels permanent unter Druck und ließ nur einen einzigen späten Touchdown zu. Kansas City bleibt damit das Maß aller Dinge.

Green Bay Packers @ Pittsburgh Steelers 35:25

Ein Klassiker im Sunday Night Football! Jordan Love und die Packers gewannen einen wilden Schlagabtausch im Heinz Field. Love zeigte sich unbeeindruckt von der "Renegade"-Atmosphäre und warf vier Touchdown-Pässe. Die Packers-Offense fand immer wieder Antworten auf die Steelers-Blitz-Pakete.

Pittsburgh kämpfte sich im dritten Viertel noch einmal heran, doch die Packers antworteten prompt mit einem langen Drive. T.J. Watt blieb diesmal blass, was der Schlüssel für den Erfolg der Gäste war. Ein wichtiger Auswärtssieg für Green Bay.

Dallas Cowboys @ Denver Broncos 24:44

Ein Debakel für die Cowboys in der Höhenluft von Denver. Die Broncos-Offense explodierte regelrecht und erzielte die meisten Punkte der Saison. Bo Nix spielte fast fehlerfrei, und Javonte Williams überrollte die Cowboys-Defense am Boden. Schon zur Halbzeit war das Spiel entschieden.

Bei Dallas herrscht Katerstimmung. Die Defense wirkte langsam und unkoordiniert, und Dak Prescott musste versuchen, einen riesigen Rückstand aufzuholen, was zu riskanten Würfen und Turnovern führte. Jerry Jones dürfte nach dieser Vorstellung "not amused" sein.

New York Giants @ Philadelphia Eagles 20:38

Die Eagles dominierten den Division-Rivalen nach Belieben. Jalen Hurts und Saquon Barkley (gegen sein altes Team) waren nicht zu stoppen. Barkley lief für über 100 Yards und zwei Touchdowns, was die Giants-Fans besonders schmerzte.

New York hielt in der ersten Halbzeit noch gut mit, brach aber im dritten Viertel komplett ein. Daniel Jones leistete sich unter Druck zwei entscheidende Fehler, die Philadelphia eiskalt in Punkte ummünzte. Die Machtverhältnisse in der NFC East scheinen geklärt.

Tennessee Titans @ Indianapolis Colts 14:38

Einseitige Angelegenheit im AFC South Duell. Die Colts überrollten die Titans mit einem dominanten Laufspiel. Anthony Richardson war kaum zu greifen und erzielte zwei Touchdowns am Boden. Die Titans-Defense fand kein Mittel gegen die physische Spielweise der Gastgeber.

Will Levis und die Titans-Offense wirkten ideenlos. Gegen die aggressive Colts-Defense gab es kaum Raumgewinn, und Tennessee musste sich früh geschlagen geben. Indianapolis meldet sich mit diesem Sieg im Rennen um die Division zurück.

Miami Dolphins @ Atlanta Falcons 34:10

Die Dolphins meldeten sich mit einem Knall zurück. Tua Tagovailoa und Tyreek Hill waren für die Falcons-Secondary viel zu schnell. Hill fing zwei lange Touchdowns und tanzte durch die Abwehrreihen der Gastgeber. Miami zeigte endlich wieder die Explosivität, die sie so gefährlich macht.

Atlanta erlebte einen Tag zum Vergessen. Kirk Cousins fand nie in seinen Rhythmus und wurde von der Dolphins-Pass-Rush ständig gejagt. Ein herber Dämpfer für die Falcons nach zuletzt guten Leistungen.

New York Jets @ Cincinnati Bengals 39:38

Das Spiel der Woche! In einem absoluten Krimi setzten sich die Jets hauchdünn durch. Aaron Rodgers führte sein Team mit einem Two-Minute-Drill übers Feld und warf den siegbringenden Touchdown bei auslaufender Uhr. Ein "Vintage Rodgers" Moment.

Die Bengals und Joe Burrow hatten offensiv ebenfalls geglänzt, konnten den Sack aber nicht zubinden. Ja'Marr Chase hatte ein Monster-Spiel, aber die Defense der Bengals versagte im entscheidenden Moment. Ein bitterer Nachmittag für Cincinnati.

Buffalo Bills @ Carolina Panthers 40:9

Keine Gnade von den Bills. Josh Allen und Co. zerlegten die Panthers in ihre Einzelteile. Allen warf drei Touchdowns und lief einen selbst, bevor er im vierten Viertel geschont wurde. Die Bills-Defense erstickte jeden Versuch der Panthers-Offense im Keim.

Carolina wirkte völlig überfordert. Bryce Young hatte keine Zeit in der Pocket und keine Anspielstationen. Eine Demonstration der Stärke von Buffalo, die sich für höhere Aufgaben warmspielen.

San Francisco 49ers @ Houston Texans 15:26

Überraschung in Houston! Die Texans-Defense lieferte ihr bestes Saisonspiel ab und hielt die mächtige 49ers-Offense in Schach. Christian McCaffrey wurde effektiv aus dem Spiel genommen, und Brock Purdy fand keine offenen Anspielstationen.

C.J. Stroud managte das Spiel klug und nutzte die Chancen, die sich ihm boten. Ein Statement-Sieg für die Texans, der zeigt, dass sie mit den Top-Teams der Liga mithalten können.

Chicago Bears @ Baltimore Ravens 16:30

Die Ravens bleiben zu Hause eine Macht. Lamar Jackson und Derrick Henry dominierten das Spielgeschehen über den Boden. Die Bears-Defense, sonst so stark, fand kein Mittel gegen das Laufspiel von Baltimore.

Caleb Williams zeigte einige Rookie-Fehler gegen eine komplexe Ravens-Defense. Er wurde mehrfach getäuscht und warf zwei Interceptions. Ein Lernprozess für den jungen Quarterback in einer feindseligen Umgebung.

Tampa Bay Buccaneers @ New Orleans Saints 23:3

Die Bucs gewinnen das NFC South Duell deutlich. Baker Mayfield spielte effizient, aber der Star des Tages war die Defense von Tampa Bay. Sie ließ den Saints keinen Zentimeter Raum und keinen einzigen Touchdown zu.

New Orleans wirkte offensiv hilflos. Ohne klare Ideen und Durchschlagskraft war gegen diese Bucs-Defense kein Kraut gewachsen. Die Saints müssen sich offensiv dringend etwas einfallen lassen.

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