oewapixel

Packers verlieren Aaron Rodgers - und die Saison?

Am 6. Spieltag stand für die Green Bay das zweite Divisionsduell auf dem Programm. Bei den Vikings ging jedoch nicht nur das Spiel mit 10:23 verloren, sondern womöglich gleich die komplette Saison.

Verfasst am 16.10.2017 um 13:04
von Redaktion (@NFLCrush)

Schlüsselbeinbruch bei Rodgers bestätigt (Foto © Scott Clarke / ESPN Images)

 Die schlechten Nachrichten für alle Green Bay Packers Fans wurden am Sonntagabend des 15. Oktober 2017 relativ schnell zur Gewissheit, als das Team aus Wisconsin die schwere Verletzung von Quarterback Aaron Rodgers bestätigte. Der 33-jährige brach sich bei einem schweren Hit von Gegenspieler Anthony Barr das Schlüsselbein und droht nun den Rest der Saison auszufallen. Vor allem für die Playoff-Ambitionen der Packers handelt es sich mit dieser Verletzung automatisch um einen schweren Schlag, der nicht annähernd kompensiert werden kann. Stattdessen wurde Backup Brett Hundley in kaltes Wasser geworfen und schwamm dort nicht allzu souverän durch das Spiel. Während ihm zwar ein Touchdown-Pass auf Davante Adams gelang, produzierte er ebenso drei Interceptions, die letztlich einen entscheidenden Teil zur Niederlage beitrugen. Bevor es in der kommenden Woche also zum Duell mit den stets in High-Scoring-Games involvierten New Orleans Saints kommt, muss im Training deutlich umgestellt werden, um den Druck von Hundley zu nehmen. Es ist zu erwarten, dass die Quote auf einen Green Bay-Heimsieg so hoch ausfallen wird wie schon lange nicht mehr. In den MrGreen Wett-Tipps wird erklärt, wie die Quoten genau einzuschätzen sind und wie man zwischen den unterschiedlichen Formaten wechseln kann.

Nicht zuletzt US-Experte Troy Aikman weiß als ehemaliger Quarterback um die Qualitäten Rodgers' und sieht für die Packers schwarz. Trotz allem betont er im Hinblick auf Hundley ebenso: "Die übrigen 21 Spieler müssen ihm helfen." Ob dies in einer harten Division wirklich ausreicht, wenn es noch zweimal gegen die Detroit Lions und je einmal gegen Chicago Bears und Minnesota Vikings geht, ist überaus fraglich. Die eigentlich starke Form zu Saisonbeginn, die durch den späten Comeback-Erfolg gegen die Dallas Cowboys am vergangenen Spieltag abgerundet wurde, ist somit reif für den Papierkorb. Weitere Probleme entstanden durch die Verletzungen vieler weiterer Akteure. So fielen zum Beispiel OG Lane Taylor, OT David Bakhtiari, OT Bryan Bulaga und CB Quinten Rollins aus.

Duell zwischen Backup-Quarterbacks

Nicht nur Brett Hundley war am erwähnten Sonntag ein Ersatzspieler auf der Position des Quarterbacks. Da bei den Vikings auch weiterhin Sam Bradford außen vor ist, fand sich erneut Case Keenum in der Startaufstellung wieder. Selbst wenn er einen Pass zur Interception warf, bot er letzten Endes doch ein recht solides Spiel, das in der Endabrechnung dessen Hundleys überlegen war. Mit 24 angekommenen Pässen aus 38 Versuchen erreichte Keenum 239 Yards. Hilfe bekam er dabei vor allem von seinem Running Back. Jerick McKinnon lief vor allem stark in der Red Zone und erzielte gleich zwei Touchdowns in der ersten Halbzeit. Mit dem Erfolg setzten sich die Vikings vorerst an die Spitze der NFC North nach sechs Spieltagen und überflügelten damit den direkten Konkurrenten aus Green Bay. Als Hauptfrage vor dem Duell gegen die Saints stellt sich bei letzterem Team vor allem die Frage, wie es auf der QB-Position weitergeht und ob eventuell sogar ein Spieler wie der zuletzt in aller Munde befindliche Colin Kaepernick eine Chance erhalten könnte.

Diesen Artikel kommentieren:

Empfehlungen