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Fitzgerald bleibt in Arizona

Viel wurde um seine Person in den letzten Monaten gerätselt und spekuliert. Verlässt er nach 11 Saisonen erstmals das Team, das ihn 2004 gedraftet und ihm ebenso auch gleich die Chance gab, in der NFL Fuß zu fassen? Oder bleibt er seiner Liebe weiterhin treu? Das Hauptproblem bei Larry Fitzgerald war nicht die abfallende Leistungskurve in den letzten Jahren. Auch nicht sein Charakter oder etwaige negative Schlagzeilen abseits des Spielfeldes. Es war sein Vertrag, der ihm in der kommenden Spielzeit 16 Millionen Dollar einbringen sollte. Zu viel für das Cardinals Management, dass sich auch mit dem steigenden Salary Cap solch einen schweren Vertrag nur mit viel Bauchweh leisten hätte können.

So laufen auch die Verträge von Antonio Cromartie, John Abraham oder Dan Williams aus, die möglicherweise verlängert werden wollen. Nicht auszuschließen ist, dass Arizona ebenso am Free Agent Markt nach potenziellen Top-Spielern angeln will. Dafür braucht man eben einen gewissen Spielraum, der mit dem neuen Vertrag von Fitzgerald ein wenig größer geworden ist. So soll er in den nächsten beiden Saisonen um die 11 Millionen Dollar verdienen.

Für die Cardinals war es immer ein großes Anliegen, ihren "All-time leading Receiver" in den eigenen Reihen zu halten. Auch wenn mit Michael Floyd und John Brown zwei jüngere und genauso talentierte Spieler ante portas stehen, so ist ein Fitzgerald noch immer eine Waffe, die in jedem Moment des Spieles zuschlagen kann. Zwar wird er an seine besten Zeiten im Dress der Cardinals nicht mehr herankommen (2008: 1,431 Receiving Yards; 2009: 13 Touchdowns), jedoch wäre er vor allem als erfahrener Spieler und Leader ein wichtiger Bestandteil für jede Mannschaft in der NFL.

(18.02.2015, 20:06 | jz)

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