Texans und Packers im Divisional Playoff

Green Bay und Houston setzten sich am Wild Card-Samstag gegen Minnesota bzw. Cincinnati durch und stehen am kommenden Wochenende im Divisional Playoff.

Verfasst am 06.01.2013 um 05:34
von Walter Reiterer (@footballaustria)

Green Bay steht nach einem souveränen 24:10 gegen Minnesota im Divisional Playoff der NFC. (Foto © Scott Clarke / ESPN Images)

Matt Schaub feierte im Reliant Stadium seinen ersten Playoff-Sieg als Quarterback der Houston Texans. Houstons Angriff kam aber nie so Recht in Schwung, jener der Gäste blieb sogar über die gesamten vier Viertel völlig kalt. Die Bengals erreichten lediglich 198 Offense Yards in einem insgesamt enttäuschenden Wild Card-Spiel, in dem Texans-Runningback Arian Foster den einzigen offensiven Touchdown erzielen konnte. Der 26-Jährige erreichte 140 Rushing Yards und ist damit der erste Spieler der NFL, der über 100 Yards in jedem seiner ersten drei Playoff-Auftritte erzielen konnte.

Houston besiegte Cincinnati am Ende mit 19:13 und gewann damit das zweite Wild Card-Spiel in Folge gegen das Team aus Ohio, welches nun seit 1991 in der Post Season sieglos ist.

Die Texans damit am kommenden Sonntag im Divisional Playoff in Foxborough auf die New England.

Ponder verletzt, Webb am Start

Im Abendspiel gab es vor dem Kickoff die einzige Überraschung: die Minnesota Vikings mussten Quarterback Christian Ponder wegen einer Ellbogenverletzung auf der Ersatzbank lassen, wodurch heuer erstmals Joe Webb startete. Der Überraschungs-Effekt reichte für ein Fieldgoal, danach war das purpurne Pulver verschossen. Die Green Bay Packers, welche in Woche 17 noch eine Niederlage in Minnesota bezogen, mussten bei weitem nicht alle Register gegen eine phasenweise hilflose Vikings-Mannschaft ziehen, die mit einer am Ende noch schmeichelhaften 10:24-Niederlage die Heimreise aus Wisconsin antraten.

Green Bay muss im Divisional Playoff am kommenden Samstag nach San Francisco zu den 49ers.

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