Green Bay Packers @ Minnesota Vikings

24 7 Q1 0 21
7 Q2 10
3 Q3 3
7 Q4 8

Packers übernehmen Divisionführung mit Sieg in Minnesota

Die beiden Touchdowns von Eddie Lacy waren für die Packers dringend notwendig. (Foto © Eric Lars Bakke)

Es war knapper und enger als erwartet, trotzdem konnten sich die Green Bay Packers standesgemäß gegen die Minnesota Vikings durchsetzen. Das Ergebnis von 24:20 spiegelt einen spannenden Spielverlauf wieder, denn es auch tatsächlich gegeben hat. Entgegen aller Erwartungen hielten die Vikings lange mit und konnten den Packers lange Zeit Paroli bieten, doch am Ende setzte sich doch die Qualität der "Cheeseheads" durch. Vor allem Eddie Lacy und das Laufspiel des Teams von Mike McCarthy war an diesem Tag ein voller Erfolg. Neben 125 Rushing Yards und einem Touchdown erzielte Lacy eine Menge von wichtigen First Downs, wie auch zu Ende der Partie, um die restliche Zeit auf der Spieluhr herunterlaufen zu lassen.

Eddie Lacy war es auch, der das Scoring in dieser Partie eröffnete. Nachdem Aaron Rodgers seine Offensive bis an die 1 Yards Linie der Vikings geführt hatte, sprang der Runningback der Gäste über seine Offensive Line und die gegnerischen Defensivleute in die Endzone für sechs Punkte. Doch das Spiel der Packers sollte nun ein wenig einrosten. Mehrere Male sollte man Spielzüge nur durch Punts beenden können. Minnesota nutzte diese Chance auch aus, um in weiterer Folge auszugleichen. Teddy Bridgewater mit einem punktgenauen Pass auf den völlig freistehenden Chris Johnson und dieser konnte jubelnd abdrehen.

Rodgers war sehr offensichtlich nicht ganz zufrieden mit dem Auftreten seiner Offensive und trieb sie von nun an wieder an. Und er sollte damit erfolgreich sein, denn im zweiten Viertel konnte er seinen ersten Touchdown Pass des Spiels erzielen. Mit einem sehenswerten Diagonalpass auf Tight End Richard Rodgers, der mutterseelenallein gelassen wurde, gerieten die Heimischen aus Minnesota wieder in Rückstand. Dem Score war eine eindrucksvolle 44 Yards Reception vom anderen Tight End Andrew Quarless vorangegangen, der mehrere Gegenspieler sehr alt aussehen ließ. Vor der Halbzeitpause war für die Vikings nur noch ein Field Goal von Blair Walsh möglich. Trotzdem hielten sich die Vikings sehr gut und gingen mit einem respektablen Ergebnis von 14:17 in die Halbzeitpause.

Blair Walsh sollte am Anfang der zweiten Halbzeit auch seinen nächsten Auftritt bekommen, als er ein 51 Yards Field Goal verwerten konnte. Sein Gegenüber auf Seiten der Packers, Mason Crosby, machte es ihm aber nur wenig später ähnlich gut nach. Ein 48 Yards Field Goal ließ den alten Vorsprung der Packers von 4 Punkten wieder herstellen. 

Das Spiel stand nun auf Messer Schneide, denn beide Teams hatten einige Möglichkeiten, um dem Spiel ihren Stempel aufzudrücken. Einer setzte dies dann auch in die Tat um - Eddie Lacy. Mit viel Power und auch ein wenig Speed, zermürbte er die Vikings Defense nach und nach und ebnete so seiner Mannschaft die große Chance, um den Vorsprung wachsen zu lassen. Am Ende schaute ein Pass von Rodgers auf Lacy heraus und die Begegnung schien so gut wie gelaufen zu sein. Dem war aber nicht so, denn die Vikings kamen noch einmal heran. Bridgewater auf den Ex-Packer Greg Jennings und die Zuseher im TCF Stadium zu Minnesota rochen noch einmal an der Sensation.

Im Endeffekt sollte diese Sensation jedoch ausbleiben, da die Packers gutes Clock Management betrieben und die Uhr gekonnt auf Null laufen ließen. Wieder einmal war es Eddie Lacy, womöglich der Mann des Spiels, der die wichtigen First Downs erlaufen konnte und den Gästen aus Green Bay somit den Weg zur Führung in der NFC North bereitete. Da die Detroit Lions bei den New England Patriots als Verlierer vom Spielfeld gingen, hat man nun die Pole Position im Kampf um Platz Eins und einer möglichen First Round Bye in den Playoffs.

(jz)

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