Pittsburgh Steelers @ Tennessee Titans

27 13 Q1 7 24
0 Q2 10
0 Q3 7
14 Q4 0

Le'Veon Bell führt die Steelers zum Sieg

Speziell Le'Veon Bell konnten die Titans nie in den Griff bekommen. (Foto © Allen Kee / ESPN Images)

In einem äußerst knappen Spiel konnten sich die Pittsburgh Steelers auswärts bei den Tennessee Titans mit 27:24 durchsetzen. Von Anfang an entwickelte sich im LP Field zu Nahsville eine interessante Partie, in der sich dann vielleicht nicht unbedingt das bessere, aber sicherlich das reifere Team durchsetzen konnte. Vor allem das Laufspiel der Steelers machte der Titans Defensive in der zweiten Halbzeit zu schaffen. Le'Veon Bell alleine konnte 204 Yards Raumgewinn und einen Touchdown erzielen und war somit der Wegbereiter für den so wichtigen Sieg der Steelers. Somit lächelt man wieder von der Spitze der AFC North, die sich aber trotzdem weiter sehr eng und interessant gestalten wird. Tennessee hatte zwar am Anfang der Partie gröbere Probleme, kämpfte sich aber eindrucksvoll zurück, um schlussendlich doch wieder den Kürzeren zu ziehen. Es war die bereits 8 Niederlage im 10. Spiel für das Team von Coach Ken Whisenhunt.

Mike Tomlin, Trainer der Pittsburgh Steelers, konnte mit dem Auftreten seines Teams in der Anfangsphase durchaus zufrieden sein. Der erste Drive der Gäste resultierte gleich einmal in ein 49 Yards Field Goal von Shaun Suisham. Das positive Momentum sollte weiterhin auf der Seite der Steelers bleiben, denn den ersten Passversuch von Titans Quarterback Zach Mettenberger konnte William Gay abfangen und in die gegnerische Endzone retournieren. Dem Pick 6 war aber eine schlechte Route von Justin Hunter und ein eher missglückter Pass von Mettenberger vorausgegangen.

Die Heimischen sollten sich aber mit Fortdauer der ersten Halbzeit rehabilitieren und zurückschlagen. Zuerst war es Mettenberger, der seine Pässe nun genau an seine Mitspieler anbrachte und seine Mannschaft bis in die Redzone führte. Rookie Bishop Sankey erledigte den Rest und tankte sich spektakulär für 8 Yards über die Goal Line. Nachdem die nächsten beiden Scores der zwei Teams jeweils mit einem Field Goal endeten, stand es kurz vor Ende des zweiten Viertels 13:10 für die Gäste aus Pittsburgh. Ben Roethlisberger war mit seiner Offensive zirka 50 Sekunden vor dem Gang in den Pausentee aber noch einmal gefährlich in die Titans Hälfte eingedrungen und hatte einige Chancen, um den Vorsprung noch zu vergrößern. Doch es sollte alles anders kommen als geplant. Zunächst wurde bei 3rd and Goal ein schwacher Roethlisberger Pass von Jason McCourty abgefangen und im Anschluss daran packte Mettenberger eine Rakete auf Nate Washington, der seinen Gegenspieler ziemlich alt aussehen ließ, aus und dieser vollendete den Spielzug über 80 Yards zu erneuten sechs Punkten. Anstatt einer höheren Führung musste Pittsburgh nun mit einem Rückstand in die Pause gehen.

Und es sollte noch schlimmer kommen für die Steelers. Denn den ersten Score der zweiten Halbzeit erzielte wieder das Team aus Tennessee. Zach Mettenberger mit seinem zweiten Touchdown Pass des Abends auf Tight End Chase Coffman, der seinen ersten Touchdown in seiner 5-jährigen NFL Karriere bejubeln durfte.

Doch wie schon eingangs erwähnt hatte Le'Veon Bell einen Sahnetag erwischt und startete quasi im Alleingang das Comeback der Pittsburgh Steelers. Er lief nicht nur den Gegner in Grund und Boden, sondern erzielte auch den so wichtigen Touchdown, der die Gäste wieder zurück ins Spiel kommen ließ. Mittlerweile war die Begegnung schon im letzten Spielabschnitt angekommen und die Steelers waren weiterhin im Hintertreffen. Doch auch nun hatte Bell wieder seine Beine im Spiel, erzielte wichtige Yards, um Raum zu gewinnen und den entscheidenden Score von Antonio Brown, nach Pass von Roethlisberger, vorzubereiten. Mehr sollte in diesem Spiel auch nicht mehr passieren. Die Pittsburgh Steelers kamen noch einmal mit einem blauen Auge davon. Niemand hätte sich beschweren können, wenn Zach Mettenberger im Monday Night Game seinen ersten Sieg in der NFL feiern hätte dürfen.

(jz)

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