New England Patriots @ Indianapolis Colts

42 7 Q1 3 20
7 Q2 7
14 Q3 3
14 Q4 7

Patriots sind weiter auf Erfolgswelle

Die Patriots haben weiterhin nur eine Richtung im Visier. (Foto © Phil Ellsworth / ESPN Images)

Die New England Patriots konnten gegen die Indianapolis Colts den nächsten Sieg einfahren und konnten dabei ihre Gegner in der AFC East auf Distanz halten. Doch auch die Colts warf man im Kampf um den vordersten Platz in der AFC ein wenig zurück. Nach der vorwöchigen Bye Week wollte das Team von Coach Chuck Pagano ausgeruht und voller Tatendrang in diese Begegnung gehen, wurden aber böse überrascht. Bis zur Halbzeit war es eine ausgeglichene Partie, doch spätestens mit dem Kickoff zum zweiten Spielabschnitt stellten die Gäste ihre Vormachtstellung unter Beweis und ließen dem Gegner keine Chance -  Endstand: 42:20 für New England.

Indianapolis, das fast in allen Passstatistiken ligaweit an Platz 1 steht, wollte mit seinem typischen Spiel den Gegner beeindrucken. Doch diesmal lief es nicht wie gewünscht. Die Patriots waren gut auf Andrew Luck und seine Receiver eingestellt, sodass man lange Zeit nichts zu ließ. Das Scoring eröffneten deswegen auch die Gäste. Rookie Jonas Gray erwischte einen richtigen Sahnetag. Seinen ersten von vier Touchdowns erzielte er nach einem 4 Yards Lauf in die Endzone. Nachdem Adam Vinatieri per Field Goal für die Gastgeber verkürzen konnte, war wieder Gray-Time. Abermals ein kurzer Lauf über die Goal Line und New England erhöhte auf 14:3. Dass die Begegnung aber nicht zu eindeutig in die Halbzeit ging, konnten die Fans im Lucas Oil Stadium Andrew Luck und Hakiem Nicks verdanken. Die beiden sorgten nämlich für den ersten Touchdown der Colts.

Auch in Halbzeit zwei lief es nicht wie gewünscht für die Indianapolis Colts. Auch Tom Brady konnte diesmal einen Drive erfolgreich beenden. Mit einem kurzen Pass auf Timothy Wright in die Endzone stellte man den alten Vorsprung von 11 Punkten her. Wer dachte, dass spätestens nun ein aufbäumen von Luck und Co. kommen würde, wurde getäuscht. Mehr als ein weiteres Field Goal von Vinatieri sprang nicht heraus.

Und da war ja noch ein gewisser Jonas Gray, der dem Spiel endgültig seinen Stempel aufdrückte. Mit zwei weiteren Läufen in die gegnerische Endzone erzielte er Touchdown Nummer 3 und 4. Zwischen den beiden Scores waren die Colts noch einmal in der Lage, um zu verkürzen. Luck fand nach einem Play Fake den freistehenden Anthony Castonzo und dieser verwertete den Pass zu seinem ersten Touchdown der Saison. Erwähnenswert dabei ist, dass Castonzo weder Wide Receiver, Tight End oder Runningback ist, sondern eigentlich seine Brötchen auf der Tackle Position verdient.

Die Begegnung war entschieden. Die Patriots waren schier uneinholbar in Führung, doch einer wollte nochmal ran - Rob Gronkowski. Und er durfte auch. Einen Spielzug, nach Pass von Brady, über 26 Yards vollendete er zum 42:20-Endstand. Gronkowski beendete dieses Spiel eben mit jenem Touchdown und weiteren 71 Receiving Yards. Nicht nur Tom Brady profitiert von seiner unangefochtenen Lieblingsanspielstation, sondern das ganze Team. Ein völlig fitter "Gronk" kann schon mal den Unterschied in einer Begegnung ausmachen. Den Unterschied in dieser Partie machte aber ein Rookie aus. Jonas Gray, in seiner letzten College Saison erlitt er eine schwere Knieverletzung und fiel lange Zeit aus, zeigte nicht nur seine Qualitäten als Goal Line Runningback, sondern überzeugte auch mit 199 Rushing Yards. Auf der anderen Seite war Andrew Luck dieses Mal nicht in der Lage, seine Receiver so in Position zu bringen, wie man es aus der Vergangenheit gewohnt war. Coby Fleener kam zwar auf 144, Reggie Wayne auf 91 Receiving Yards, aber im Endeffekt war es einfach zu wenig, da auch das Laufspiel der Colts gar nicht funktionieren sollte.

(jz)

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