San Francisco 49ers @ New Orleans Saints

27 14 Q1 3 24
7 Q2 7
0 Q3 7
3 Q4 7
3 OT 0

49ers bleiben mit Sieg in Overtime im Playoffrennen

Drew Brees weiß genau, dass die Niederlage vermeidbar gewesen wäre. (Foto © Phil Ellsworth / ESPN Images)

Mit der ersten Heimniederlage seit Dezember 2012 mussten die New Orleans wieder einen Rückschlag im Kampf um die Führung in der NFC South hinnehmen. Die San Francisco 49ers konnten sich mit em 27:24-Sieg in der Overtime für die letztjährige Niederlage revanchieren. Für die Saints wird die Niederlage wohl leichter zu verdauen sein, denn ihre Gegner in der NFC South verlieren genauso oft oder noch häufiger. Für die 49ers wäre eine negativer Ausgang der Begegnung wohl nicht so einfach zu verarbeiten gewesen. Denn mit den Arizona Cardinals und den Seattle Seahawks hat man zwei sehr ernstzunehmende Kontrahenten um Postseasonplätze.

Das Spiel startete mit einer Interception von Drew Brees, die auch gleich in einen 49ers Score resultierte. Frank Gore hatte mit einem kurzen Lauf in die Endzone keine Probleme und sorgte für die erstmalige Führung. Diese Führung wurde von zweiten Runningback Carlos Hyde nur wenige Momente später ausgebaut. Ebenfalls war ein Laufspiel in der Redzone erfolgreich. Das erste Viertel begann für das Team von Coach Jim Harbaugh fast perfekt. Ein Field Goal Treffer von Shayne Graham brachte die Gastgeber aber noch im Anfangsabschnitt aufs Scoreboard.

Die Saints wirkten im zweiten Viertel ein wenig spielfreudiger und konnten daraufhin auch den ersten Touchdown des Spiels erzielen. Drew Brees, der insgesamt 3 Touchdown Pässe warf, aber auch zwei kostbare Interceptions und für den entscheidenden Fumble in der Overtime sorgte, schickte Brandin Cooks auf die Reise und dieser dankte es mit dem Score. San Francisco zeigte sich darüber aber wenig beeindruckt und legte vor der Halbzeitpause noch einmal nach. Colin Kaepernick auf Anquan Boldin und der 21:10-Pausenstand war hergestellt.

Die Rollen in der zweiten Hälfte waren in weiterer Folge ein wenig vertauscht. Die Saints wurden nun zur spielbestimmenden Mannschaft und drehten die Partie komplett. Jimmy Graham war jeweils nach Pass von Drew Brees für die nächsten zwei Touchdowns für die Heimischen verantwortlich. Aber auch diesmal kämpften sich die 49ers wieder zurück und erzwangen zumindest eine Verlängerung. Jedoch hatten sie dabei auch wenig Glück, denn ein Last Minute Hail Mary Spielzug der Saints hätte ihnen fast die Partie gekostet. Jimmy Graham hätte mit seinem dritten Score des Abends zum Matchwinner avancieren können, doch der tiefe Pass von Brees auf Graham wurde auf Grund einer Offensive Pass Interference gegen Perrish Cox aberkannt.

Somit musste die Overtime herhalten, in der die Saints nach dem gewonnenen Coin Toss die große Chance auf den Sieg hatten. Doch diese Chance blieb ungenützt und die 49ers bestraften dies auch in weiterer Folge. Nachdem der Ballbesitz in der Verlängerung einige Male die Seiten gewechselt hatte, wurde Drew Brees weit in der eigenen Hälfte zu einem Fumble gezwungen, der von der 49ers Defensive gesichert wurde. Der Sieg von San Francisco war also so gut wie in trockenen Tüchern und Phil Dawson sicherte diesen auch mit einem erfolgreichen 35 Yards Field Goal. Eine spannende Begegnung hatte schlussendlich mit den San Francisco 49ers einen glücklichen, aber nicht unverdienten Sieger hervorgebracht. 

(jz)

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