Washington Redskins @ Dallas Cowboys

20 3 Q1 0 17
0 Q2 7
7 Q3 3
7 Q4 7
3 OT 0

Redskins überraschen in Dallas

Die Redskins konnten sich über einen überraschenden Sieg in Dallas freuen. (Foto © Scott Clarke / ESPN Images)

Es gab einige Überraschungssiege in dieser Woche der NFL, doch dass die Washington Redskins im Monday Night Game gegen die Dallas Cowboys als Sieger vom Platz gehen, dürfte wohl die größte sein. Die Vorzeichen standen für beide Teams völlig unterschiedlich. Die Gastgeber aus Texas starteten imposant in die neue Saison, mit 6 Siegen und nur einer Niederlage gingen sie in das Divisionsduell. Vor allem einem ist bisher alles gelungen, was nur möglich ist: DeMarco Murray. Der Runningback der Cowboys konnte bislang in allen Spielen über 100 Rushing Yards zurücklegen. Auf der anderen Seite die Redskins, die in Woche 8 nun schon den dritten Quarterback als Starter präsentierten. Colt McCoy übernahm von Kirk Cousins, der ein paar Turnover zu viel produzierte. Robert Griffin III. dürfte aber bald wieder fit sein und ins Team zurückkehren. Für dieses Spiel war er aber inaktiv.

In der ersten Halbzeit entwickelte sich ein Spiel, das hin und her ging. Leider aber im negativen Sinne, denn die beiden Offensivreihen gaben jeweils schnell den Ballbesitz her und kamen kaum in die Nähe der gegnerischen Endzone. Als es ab und zu jedoch passierte, gab es Turnover, wie in etwa der Fumble von DeMarco Murray knapp an der Grenze zur Redzone, oder es passte die Harmonie zwischen Quarterback und Receiver nicht. Vor allem bei Colt McCoy merkte man den Trainingsrückstand an, denn obwohl er sich sehr bemühte, passte in einigen Situationen die Chemie nicht.

Das Scoring eröffnete ein langes 44 Yards Field von Kai Forbath, der die Redskins erstmals in Führung brachte. Nach den anfänglichen Schwierigkeiten kamen aber Tony Romo und Co. auch langsam ins Spiel. Einen Drive über 80 Yards verwertete schlussendlich Dez Bryant spektakulär zur Führung der Gastgeber. Einen Pass von Romo konnte Bryant mit einer Hand noch irgendwie unter Kontrolle bringen, brach zwei Tackles und streckte sich bis in die Endzone. Manch einer Verglich diese Szene mit Michael Jordans Szene in Space Jam. Mit dem mageren Spielstand von 7:3 für die Cowboys ging es in die Halbzeitpause.

In die zweite Spielhälte starteten die Gäste aus Washington wie aus der Pistole geschossen. Alfred Morris, der zuletzt viel Kritik einstecken musste und von Roy Helu zeitweise auch abgelöst wurde, bekam ein seiner eher seltenen Goal Line Carries und nutzte seine Chance zur erneuten Redksins Führung. Doch noch im dritten Viertel kam der Ausgleich für Jason Garretts Team als Dan Bailey ein 21 Yards Field Goal locker und souverän verwertete. 

Colt McCoy, in der Zwischenzeit schon viel besser in die Begegnung gekommen, jedoch trotzdem noch ohne Touchdown Pass und mit einer Interception, führte sein Team nun zum nächsten Angriff an. Und mit seinem 16 Yards Touchdown Lauf, der die Gäste wieder in die führende Position brachte, zeigte er auch, dass er es mit den Füßen auch drauf hat. Dallas, das mittlerweile ohne Tony Romo auskommen musste, stand nun unter Druck. Brandon Weeden hatte nun das Sagen für die Heimischen und brachte sein Team noch einmal zurück ins Spiel. Ein Pass über 25 Yards wurde von Jason Witten zum abermaligen Augleich verwertet.

Somit stand eine Overtime an, in der die Redskins am Ende als Sieger vom Platz gehen sollten. Colt McCoy führte seine Mannschaft zu einem 40 Yards Field Goal von Forbath und obwohl Romo wieder ins Spiel zurückkehren konnte, blieb die Antwort der Cowboys erfolgslos. Die Sensation war perfekt, das Team aus Dallas musste die zweite Saisonniederlage einstecken, Da bleibt es wohl nur als kleiner Wehrmutstropfen, dass DeMarco Murray seine Serie von 100+ Rushing Yards Spielen weiter ausbauen konnte.

(jz)

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