San Francisco 49ers @ St. Louis Rams

31 0 Q1 14 17
10 Q2 0
14 Q3 0
7 Q4 3

San Francisco ohne Mühe zum nächsten Sieg

Die Rams hatten gegen San Francisco das Nachsehen. (Foto © Scott Clarke / ESPN Images)

Es war das Duell zweier Teams aus der NFC West. Dabei trafen die zuletzt groß aufspielenden San Francisco 49ers auf die St. Louis Rams. Die 49ers, die zuletzt 3 Spiele in Serie gewinnen konnten, wollten ihre Serie natürlich ausbauen und einen wichtigen Sieg einfahren, um sich von den Seattle Seahawks loszueisen. Für die St. Louis Rams standen die Vorzeichen eher weniger gut, denn mit 4 Niederlagen zu nur einem Sieg ist man vermutlich schon aus dem Rennen um die Playoffplätze. Zudem ging Zac Stacy angeschlagen in das Spiel, womit Benny Cunningham und Rookie Tre Mason größtenteils für die etwas besseren Läufe bei den Rams sorgten.

Und genau dieser zuvor erwähnte Cunningham war es auch, der das Scoring in diesem Spiel eröffnete, als er einen kurzen Lauf in die Endzone verwertete. Es war der zweite Touchdown für Cunningham in dieser Saison. Die Heimischen legten auch noch im ersten Viertel nach, als Tight End Lance Kendricks einen Pass von Austin Davis über 22 Yards empfing. Ein toller Start für die stark gebeutelten Rams, es kam also die Hoffnung auf, dass man in dieser Begegnung wieder mal was mitnehmen könnte. Doch dieser Hoffnung wurde jäh ein Dämpfer versetzt, denn nun drehten der stark aufspielende Colin Kaepernick und seine Kollegen so richtig auf.

Zwar konnte man vor der Halbzeitpause den Rückstand noch nicht aufholen. Einem Phil Dawson Field Goal folgte ein spektakulärer Kaepernick Touchdown Pass zu Brandon Llyod, der den Ball nach 80 Yards schlussendlich über die Goal Line beförderte. San Francisco war endlich angekommen in diesem Spiel und in dieser Tonart sollte es auch weiter gehen. Noch ein Wort zu der Defensive der Gäste: Stark. Bis auf das Anfangsviertel, das man ein wenig verschlafen hatte, ließ man im restlichen Spielverlauf nur noch 3 Punkte zu. Vor der Saison hatte man sich doch einige Sorgen um eben diese Defense gemacht, da Schlüsselspieler wie NaVorro Bowman oder Aldon Smith ausfallen würden, doch andere Spieler sprangen bis dato genau so gut ein.

Wie schon gesagt war die Rams Offensive in Halbzeit zwei abgemeldet. Colin Kaepernick, der auf 343 Passing Yards und 3 Touchdown Pässe kam, hatte sehr viele Freiheiten. Viele Freiheiten konnte auch Anquan Boldin genießen, als er sein Team zum ersten Mal in diesem Match in Führung bringen konnte. Und ja, Michael Crabtree gibt es auch noch. Die ehemalige Lieblingsanspielstation Kaepernicks ist nach seiner im Dezember 2012 erlittenen Achillessehnenverletzung zwar wieder am Platz, aber noch nicht der Alte. Aber auch er durfte in diesem Spiel einmal jubelnd abdrehen. 

Im Schlussabschnitt verkürzte Greg Zuerlein zwar noch einmal, doch die vergeblichen Angriffsversuche der Gastgeber resultiertend schlussendlich in Punkte für den Gegner. Dontae Johnson fing einen Pass von Davis ab und trug ihn über 20 Yards zurück in die Endzone. Viel mehr nennenswertes passierte in dieser Begegnung nicht mehr, somit endete es mit einem 31:17-Auswärtssieg der San Francisco 49ers.

Es war der eigentlich von allen erwartete Sieg der 49ers, die nun zwar hinter den Arizona Cardinals, aber vor den Erzrivalen aus Seattle platziert sind. Die St. Louis Rams können schon mal für die nächste Saison planen, um erneut einen Angriff auf die "Großen 3" in der Division zu starten.

(jz)

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