Carolina Panthers @ Cincinnati Bengals

37 7 Q1 0 37
3 Q2 17
14 Q3 0
10 Q4 17
3 OT 3

Kampf der Raubkatzen endet unentschieden

Am Ende konnten die Panthers noch froh sein über das Unentschieden. (Foto © Allen Kee / ESPN Images)

Was für ein spannendes Spiel. Ein ewiges Hin und Her, spektakuläre Plays en masse. Doch am Ende gab es in der Partie zwischen den Carolina Panthers und den Cincinnati Bengals doch keinen Sieger. Nach der regulären Spielzeit hieß es vorerst: 34-34, unentschieden. Doch auch in der angehängten Overtime konnte keines der beiden Teams einen entscheidenden Score erzielen. Somit endete die Begegnung im Paul Brown Stadium bei Cincinnati mit 37-37. Zur tragischen Figur des Spiels avancierte schlussendlich Kicker Mike Nugent, der beim letzten Spielzug der Overtime ein Field Goal über 36 Yards verschoss.

Grundsätzlich standen die Sterne für beide Teams nicht gerade gut: Auf Seiten der Bengals musste man nicht bloß weiterhin auf Marvin Jones verzichten, auch ein weiterer Wide Receiver musste passen: A.J. Green verletzte sich im Training zumindest so schwer, dass er nicht einsatzfähig war. Bei den Panthers musste man wiederum weiterhin auf das Runningback Trio Jonathan Stewart, DeAngelo Williams und Mike Tolbert setzen.

Das Spiel begann mit einem langen Drive der Gäste aus Carolina. Nach knapp über neun Minuten konnte Cam Newton mit einem Pass auf Rookie Kelvin Benjamin erstmals Punkte schreiben. Benjamin, der die Tabelle aller Rookie Wide Receiver in Passing Yards und Touchdowns anführt, entpuppt sich weiterhin zur Geheimwaffe Newtons. Doch die Heimischen ließen sich diesen Score nicht gerne gefallen und konterten gleich im nächsten Drive, als Brandon Tate, in der Endzone freistehend, einen Pass von Andy Dalton empfängt.

Mit frischem Wind in den Segeln hielt folglich auch die Bengals-Defense dicht und zwang die Panthers zu einem Three-and-Out. Nur wenige Momente später lief Giovani Bernard für knapp 90 Yards zu seinem ersten - aber auch einzigen - Touchdown in diesem Spiel. Eine Schulterverletzung, die er sich in der zweiten Halbzeit zuzog, sollte ihn daran hindern, diese Leistung bis zum Schluss zu halten. 

Besonders spannend und unterhaltsam war, dass in der ersten Halbzeit fast jeder Drive zu einem Score führte. Graham Gano legte für die Panthers vor und Bengal Mike Nugent schlug noch vor der Halbzeitpause per Field Goal zurück. So ging es mit einem 17-10 für Cincinnati in die Pause.

Auch Halbzeit Zwei startete fulminant. Die Bengals - in Ballbesitz - arbeiteten sich zwar Schritt für Schritt bis knapp vor die Redzone vor, doch dann kam das Missgeschick: Andy Daltons Pass wurde von Antoine Cason intercepted und bis an die Cincinnati 10 Yard Linie retourniert, gefolgt von einem Touchdown von Fozzy Whittaker. Daraufhin wurde auch die Bengals Offensive gleich wieder gestoppt und Cam Newton brachte die Panthers mit einem Lauf über zwölf Yards wieder in Führung. 

Doch damit nicht genug: Auch ein weiterer Pass von Dalton wurde von der Panthers Defense abgefangen. Doch der Jubel hielt nicht lange, als Benjamin einen Pass von Newton in einen Touchdown verwandelte. Pass Interference der Offensive - der Score wird aberkannt. Und auch Gano verschoss seinen Field Goal Versuch. Viele Fehler also auch auf Seiten der Panthers.

Mit Anpfiff des vierten Viertels wirkten die Heimischen etwas gebrochen, doch Andy Dalton konnte mitsamt seiner kompletten Offensive recht schnell wieder ins Spiel finden. Ein Pass auf Mohammed Sanu und ein daraus resultierender Touchdown sorgte wieder für Hoffnung. Doch damit nicht genug, denn nachdem die Panthers durch einen Olsen Touchdown die Führung wieder ein wenig ausbauen konnten, war Bernard-Backup Jeremy Hill sofort zur Stelle und verkürzte den Rückstand abermals. Nach weiteren Field Goals für beide Teams zum Unentschieden stand also fest, dass diese Begegnung in der Overtime entschieden werden musste.

Aber wie bereits erwähnt, konnte keines der beiden Teams den notwendigen Touchdown erzielen. Ein Field Goal auf beiden Seiten war schlussendlich zu wenig, um sich einen Sieg zu sichern. Kurz vor Spielende hatte Mike Nugent zwar noch die Chance, seine Bengals auf die Siegerstraße zu führen, scheiterte aber kläglich. Es ist nicht das erste verschossene Field Goal Nugents in dieser Saison. Die Coaches werden sich also in Zukunft wohl einige Gedanken über das fehlerhafte Spiel von Nugent machen müssen.

Alles in Allem war es ein sehr spektakuläres und ausgeglichenes Spiel, das sich letztendlich vielleicht gar keinen Sieger oder Verlierer verdient hätte. Dennoch profitiert natürlich gerade bei so einem Endergebnis keines der beiden Teams.

(jz)

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