New England Patriots @ Atlanta Falcons

30 0 Q1 3 23
10 Q2 7
3 Q3 0
17 Q4 13

Patriots mit dem Glück des Tüchtigen

Zwei Touchdownpässe und vorallem 421 geworfene Yards von Matt Ryan reichten für die Falcons auch nicht zum Sieg. (Foto © Joe Faraoni / ESPN Images)

Tief durchatmen mussten Spieler, Trainer und Fans der New England Patriots am Sonntagabend. Denn im Sunday Night Spiel waren die Atlanta Falcons drauf und dran, die Partie noch zu drehen. Doch am Ende gewannen die Patriots mit 30:23. Dabei hatte es WR Roddy White im wahrsten Sinne des Wortes in der Hand, seinen Falcons zumindest die Verlängerung zu ermöglichen. Doch CB Aqib Talib war zur Stelle, schlug den Pass von QB Matt Ryan weg bevor der Ball von White unter Kontrolle gebracht werden konnte. Pech, dass es bereits der vierte Versuch war. Somit kann sich New England über den besten Saisonstart seit 2007 freuen. Seinerzeit hatten die Patriots nur ein Spiel verloren – die Partie in der Super Bowl.

Dabei hatte es zunächst so ausgesehen, als ob die Falcons auch nicht der erste wirklich Prüfstein für die New England Patriots sein würden. Denn die Gäste, die erneut ohne TE Ron Gronkowski und auch ohne WR Danny Amendola antreten mussten, führten bereits recht sicher mit 30:10. Doch dann schienen die Hausherren noch einmal ins Spiel zu kommen. Zunächst besorgte TE Tony Gonzalez mit seinem 11-Yards-Fang den Anschlusstouchdown, dann gelang den Falcons auch noch der zu erwartende Onside-Kick. Im Anschluss gelang dann K Matt Bryan immerhin ein Field Goal.

Den zweiten Onside-Kick konnten die Patriots dann zwar sichern, gaben dann aber nach einem Fumble von QB Tom Brady das Angriffsrecht postwendend wieder ab. Doch CB Aquib Talib bügelte dann den Fehler seines Spielmachers insofern wieder aus, als er den entscheidenden Pass, dessen erfolgreiche Vervollstädnigung die Verlängerung bedeutet hätte, wegschlagen konnte.

Die letzte Szene war typisch für das gesamte Spiel der Falcons an diesem Abend. Sechsmal stand Atlanta in der Redzone der Patriots. Doch dabei sprang nur ein Touchdown für die Hausherren heraus. Zu wenig, um den Patriots wirklich schaden zu können. Aber auch zu wenig, um in der NFC South als wirklicher Herausforderer für die New Orleans Saints zu gelten.

Zum ersten Mal in dieser Saison hatte die Offense um QB Tom Brady Probleme, schnell und sicher ins Spiel zu finden. Doch spätestens nachdem RB LeGarrette Blount im letzten Spielabschnitt mit eine 47-Yards Lauf sein Team mit 20:10 in Front gebracht hatte, waren die Patriots wieder im Tritt. Auch wenn sich das Fehlen von Gronkowski und Amendola vielleicht bemerkbar machte, so haben die Patriots nicht wirklich ein Receiverproblem. Denn Brady fand im Spiel gegen die Falcons immerhin acht verschiedene Anspielstationen, von denen WR Kenbrell Thompkins und WR Julian Edelman die erfolgreichsten waren.

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(mh)

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