Baltimore Ravens @ New England Patriots

31 14 Q1 7 35
7 Q2 7
7 Q3 14
3 Q4 7

Patriots stehen im AFC Conference Finale

Tom Brady und die Patriots hatten große Mühe mit den starken Ravens. (Foto © Allen Kee / ESPN Images)

Der 35:31-Heimsieg der New England Patriots gegen die Baltimore Ravens war ein richtiger Playoffkracher, der das Prädikat "Spitzenspiel" wahrlich verdient. Die Quarterbacks beider Mannschaften führten ihre Teams zu einem wahren Offensivspektakel, welches am Ende mit Tom Brady den glücklicheren Sieger hatte. Aber nicht nur Brady trat bei den Gastgebern als erfolgreicher Passer in Erscheinung. Julian Edelman überragte mit einem 51 Yards Touchdown Pass auf Danny Amendola. Dieser Spielzug sollte in weiterer Folge auch den Erfolg der Heimischen einläuten. Joe Flacco musste im Gegensatz dazu seine erste Playoffniederlage seit fünf Spielen einstecken. Seinen vier Touchdown Pässen standen aber auch zwei Interceptions gegenüber. Am Ende war es wohl die eine Interception zu viel, um eine Runde weiter zu kommen.

Die Gäste aus Baltimore starteten fulminant in die Begegnung, denn Flacco konnte innerhalb kurzer Zeit zwei seiner Receivern mit Touchdown Pässen versorgen. Kamar Aiken, dessen einzige Reception es auch in diesem Match war, sorgte für den Anfang und Steve Smith Sr. erhöhte auf 14:0. Sichtlich geschockt war das Team von Bill Belichik, doch Tom Brady leitete die erstmalige Wende ein. Mit einem 4 Yards Touchdown Lauf verkürzte er zunächst und noch im zweiten Viertel war Danny Amendola zum ersten Mal an diesem Abend zur Stelle. Doch Owen Daniels konnte abermals für die Gäste erhöhen. Mit 21:14 für die Ravens ging es somit auch in die Halbzeitpause.

Auch in die zweite Halbzeit kam John Harbaughs Team besser in die Partie, denn Justin Forsett stellte den 14 Punkte Vorsprung wieder her. Doch damit sollte mit den gelungenen Offensivbemühung der Ravens  nun ein Ende kommen. Die Patriots Defensive besinnte sich auf ihre Stärken und ließ im gesamten Spielverlauf nur noch drei Punkte von Kicker Justin Tucker zu.

Auf der anderen Seite drehte nicht nur Tom Brady wieder auf, der mit einem Pass auf Rob Gronkowski wieder verkürzen konnte, sondern auch ein gewisser Julian Edelman hatte eine Sternstunde zu verbuchen. Wie schon eingangs erwähnt konnte er im dritten Viertel einen Pass über 51 Yards zu Amendola anbringen und der freistehende Receiver hatte keine Probleme, um einen weiteren Touchdown zu erzielen.

Nachdem Tucker die Ravens wieder in Führung brachte, mussten Tom Brady und seine Kollegen noch einmal einen erfolgreichen Drive hinlegen, um ihren Traum vom Super Bowl weiterleben zu können. Gesagt, getan - Brady auf Brandon LaFell und der Käse war gegessen. Die letzten Bemühungen der Ravens Offensive blieben unbelohnt, selbst Hail Mairy Spielzüge brachten keinen weiteren Score mehr für Flacco und Co. 

Somit konnten sich die New England Patriots schlussendlich doch verdient durchsetzen, auch wenn Brady oft keinen leichten Stand hatte. Trotzdem konnte er diese Drucksituation blendend meistern und gemeinsam mit seinen Teamkollegen wartet man nun gespannt auf den Gegner der nächsten Woche. Dies wird sich zwischen den Indianapolis Colts und den Denver Broncos entscheiden.

(jz)

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Cowboys 21 - 26 Packers
Colts 24 - 13 Broncos