Seattle Seahawks @ Arizona Cardinals

35 0 Q1 0 6
14 Q2 3
0 Q3 3
21 Q4 0

Seahawks fertigen Cardinals ab, holen sich Divisionführung

Die Seahawks ließen keinen Zweifel an ihren Ansprüchen aufkommen. (Foto © Joe Faraoni / ESPN Images)

Mit einem eindrucksvollen 35:6-Auswärtssieg bei den Arizona Cardinals holten sich die Seattle Seahawks die Führung in der NFC West zurück. Vor allem ein starkes Abschlussviertel des Teams von Coach Pete Carroll besiegelte die desaströse Niederlage der Heimischen, die in genau 42 Tagen ebenfalls Gastgeber sein werden, eventuell für die Seahawks. Denn in dieser Form zählen Russell WIlson und Co. sicherlich zum Favoritenkreis der NFC. Die Arizona Cardinals bestätigten ihren Abwärtstrend, der insbesondere in der Offensive zu beobachten ist, und müssen nach langer Zeit an der Spitze der NFC wohl den Gang in die Wild Card Games antreten.

Dabei erwischten die Cardinals einen passablen Start. Die ersten Punkte brachte nämlich Kicker Chandler Catanzaro auf das Scoreboard. Trotzdem war diese Begegnung bis weit in das zweite Viertel keine Glanzpartie. Die beiden Defensivreihen beherrschten das Geschehen im großen und ganzen und ließen so gut wie nichts zu. Erst als der eine Wilson den anderen Willson bediente, kam zum ersten Mal so richtig Stimmung auf. Russell Wilson packte eine Rakete aus und schickte seinen "Namensvetter" Luke auf die Reise. Dieser setzte sich gegen seinen Gegenspieler durch und vollendete den 80 Yards Spielzug zum ersten Touchdown des Spiels.

Die Arizona Offensive rund um Neo-Quarterback Ryan Lindley kam so gut wie gar nicht ins Laufen. Dies war auch der Grund, dass Seattle immer mehr Chancen bekam, um ihre Führung auszubauen. Noch vor der Halbzeitpause sollte dies auch durch Marshawn Lynch gelingen. Der Runningback, der vor und während des Spiels mit Magenproblemen zu kämpfen hatte, setzte zu einem explosiven Lauf an und ließ seinen Gegner keine Chance. Mit dem Spielstand von 3:14 für die Gäste ging es auch in die Katakomben.

Das Bild der ersten Halbzeit sollte sich auch in der zweiten Hälfte nicht grundlegend ändern. Wie auch schon in Halbzeit Eins eröffnete Chandler Catanzaro das Scoring mit einem 32 Yards Field Goal. Das bittere für alle Cardinals Fans war nur, dass sie zu diesem Zeitpunkt noch nicht wussten, dass dies die letzten Punkte ihrer Mannschaft an diesem Abend sein sollten. 

Trotzdem war diese Partie noch lange nicht entschieden. Pete Carroll sah sich noch nicht auf der sicheren Seite und forderte seine Offensivleute auf, den Sack zuzumachen. Siehe da, im letzten Viertel drehten seine Schützlinge noch einmal richtig auf und besorgten Arizona noch eine richtige Abfuhr. Zunächst war Tight End Luke Willson für seinen zweiten Touchdown des Abends zur  Stelle. Aber auch Marshawn Lynch durfte noch einmal jubelnd abdrehen als er einen spektakulären Lauf über 79 Yards in der gegnerischen Endzone beendete. 

Den Schlusspunkt setzte Russell Wilson höchstpersönlich. Er spielte mit der Cardinals Defensive Katz und Maus und lief schlussendlich locker und leicht über die Goal Line zum 35:6-Endstand. Es war wieder eine bemerkenswerte Performance des regierende Super Bowl Champions, der nun auch alle Chancen hat, um ein First Round Bye zu erreichen. Für die Arizona Cardinals könnten die Playoffs ein abruptes Ende nehmen, wenn man sich im Offensivspiel nicht schleunigst was einfallen lässt. Ob die Rückkehr von Drew Stanton an dieser Situation etwas ändern könnte, ist schwer einzuschätzen. Denn auch mit ihm als Spielmacher konnte Arizona nie mehr als 20 Punkte erzielen.

(jz)

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