Atlanta Falcons @ Green Bay Packers

37 7 Q1 7 43
0 Q2 24
10 Q3 3
20 Q4 9

Green Bay bleibt zu Hause weiterhin ungeschlagen

Eddie Lacy durfte sich für zwei Touchdowns feiern lassen. (Foto © Eric Lars Bakke)

Mit dem 43:37-Heimsieg gegen die Atlanta Falcons haben die Green Bay Packers auch ihr 7. Heimspiel in dieser Saison für sich entscheiden können. Die Bedingungen waren so richtig typisch für diese Jahreszeit in Wisconsin, denn nicht nur vor der Begegnung, sondern auch währenddessen schneite es immer wieder. Atlanta wurde deshalb auch ein kleiner Nachteil nachgesagt, weil man diese Bedingungen nicht gewohnt sei. So präsentierte sich das Team von Coach Mike Smith in Halbzeit Eins auch, als man mit 31:7 in Rückstand lag. Einem immer besser werdenden Matt Ryan und einem rekordverdächtigen Julio Jones konnte man ein Comeback in der zweiten Halbzeit verdanken, das schlussendlich aber nicht von Erfolg gekrönt wurde. Aaron Rodgers hatte dieses Spiel doch immer im Griff und ließ nichts mehr anbrennen.

Die Packers starteten furios in die Begegnung und erzielten mit dem ersten Drive auch gleich den ersten Touchdown. Es dauerte keine vier Minuten als James Starks einen 3 Yards Lauf in die Endzone vollbrachte. Doch auch die Atlanta Falcons starteten perfekt in ihr Spiel, denn sie konterten postwendend mit sechs Punkten plus dem Extrapunkt. Matt Ryan führte sein Team bis tief in die gegnerische Hälfte und Steven Jackson vollendete ebenfalls mit einem kurzen Lauf über 4 Yards. Danach sollte der Faden der Falcons komplett reißen.

Zunächst war es ein langer Drive der Packers, bei dem nach einem Rodgers-Fumble auch ein wenig Glück dabei war, den Eddie Lacy zur abermaligen Führung nutzte. Darauf folgte nicht nur ein Mason Crosby Fielg Goal, sondern auch kurz darauf eine Interception von Matt Ryan. Ryan versuchte den komplett zugestellten Devin Hester irgendwie zu bedienen, doch dies stellte sich als grober Schnitzer heraus, denn Morgan Burnett konnte den Ball nicht nur abfangen, sondern beförderte das Spielgerät auch noch an die 15 Yard Linie der Falcons. "Nichts leichter als das" dachte sich wohl auch Aaron Rodgers dabei und bediente nur zwei Plays später abermals Lacy, diesmal per kurzem Pass.

Doch dass soll es für diese kuriose Halbzeit noch nicht gewesen sein, denn Rodgers hatte noch einen parat und fand dabei Jordy Nelson in der Endzone der Falcons. Zu allem Überdruss wurde ein 53 Yards Field Goal von Matt Bryant bei auslaufender Uhr noch geblockt. Mit 31:7 für die Gastgeber aus Green Bay ging es also in den Pausentee, den sich eigentlich nur die Heimischen verdient hatten. Doch Mike Smith muss seinen Schützlingen in der Halbzeit irgendetwas ins Getränk gemischt haben, denn die nächsten 30 Minuten agierte seine Mannschaft wie ausgewechselt.

Wie aus der Pistole geschossen starteten die Gäste aus Atlanta in das dritte Viertel. Nach knapp 3 Minuten fand Matt Ryan mit Eric Weems den völlig freistehenden Receiver in der gegnerischen Endzone. Nachdem man durch Matt Bryant weitere drei Punkte gut machen konnte, war man bei den Packers wieder ein wenig konzentrierter bei der Arbeit und stellte durch ein Field Goal von Mason Crosby den alten Vorsprung von 17 Punkten her.

Vor allem ein Duo sollte nun ein Feuerwerk zünden - Matt Ryan (375 Passing Yards, 4 TDs) und Julios Jones (259 Receiving Yards, 1 TD) brachten die Atlanta Falcons im letzten Spielabschnitt noch einmal heran. Doch auf jeden Score der Gäste hatten die packers eine Antwort parat. So folgte auf den Jones-Touchdown ein weiterer Score durch Jordy Nelson, einem Touchdown von Roddy White wurde mit einem Crosby Field Goal geantwortet und der dritte Touchdown Pass in diesem Viertel von Ryan auf Harry Douglas war schließlich nur noch Ergebniskosmetik, da die Packers die Spieluhr beherrschten und den Sieg souverän nach Hause spielten.

Für die Packers war dieser Sieg ein weiterer Schritt in Richtung NFC North Titel, aber auch in Richtung Conference Krone. Man liegt weiterhin gleichauf mit den Arizona Cardinals, die ebenfalls 10 Siege zu 3 Niederlagen zu verbuchen haben. Die nächsten beiden Spiele (in Buffalo und in Tampa) sollten gewonnen werden und dann könnte es zum ultimativen Showdown am letzten Spieltag der Regular Season gegen die Detroit Lions kommen. Die Atlanta Falcons gehen ebenso als Divsionleader der NFC South in die verbleibenden drei Spiele. Gemeinsam mit den New Orleans Saints hält man bei 5 Siegen und 8 Niederlagen. Ein Record, der normalerweise keinem Team eine Chance für die Postseason geben dürfte, doch das ist heuer die NFC South. Auch hier könnte es in zwei Wochen zu einer vorentscheidenden Begegnung kommen, wenn man auswärts auf New Orleans trifft. Dabei darf man aber auch nicht auf die Carolina Panthers vergessen, die auch noch alle Möglichkeiten haben und am letzten Spieltag in den Georgia Dome müssen. Spannende Wochen stehen bevor und man darf gespannt sein, wie sich die Situation für beide Mannschaft noch entwickelt. Sollte der Weg zur Superbowl durch Green Bay führen, wäre es für jedes Team der NFC sicherlich kein Zuckerschlecken.

(jz)

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