New England Patriots @ San Diego Chargers

23 3 Q1 0 14
10 Q2 14
0 Q3 0
10 Q4 0

New England gewinnt AFC-Spitzenspiel in San Diego

Rob Gronkowski und die Patriots waren auch für die Chargers zu stark. (Foto © Allen Kee / ESPN Images)

Mit dem 24:13-Sieg der New England Patriots im südkalifornischen San Diego hat man nun seit zehn Jahren zumindest zehn oder mehr Spiele gewinnen können. Nur die San Francisco 49ers haben eine längere Serie, nämlich von 16 Jahren mit mehr wie 10 Siegen, vorzuweisen. Den gegenwärtigen Patriots wird dieser Rekord aber wahrlich egal sein, da man zurzeit das Team in der AFC ist, das es zu schlagen gilt. Dabei tat man sich aber doch sehr schwer im Spitzenspiel gegen die Chargers. Es brauchte ein starkes viertes Viertel und eine "One-Man-Show" von Julian Edelman, um schlussendlich den Erfolg in trockene Tücher zu bringen.

Die San Diego Chargers hätten mit einem Paukenschlag in die Partie starten können, als ein Field Goal von Patriots Kicker Stephen Gostkowski geblockt wurde und bis in die gegnerische Endzone retourniert wurde. Der Touchdown wurde aber zurecht aberkannt, da die Referees ein Offsidevergehen gegen die Defense aussprach. Somit hatte Gostkowski eine zweite Chance, die er auch zur erstmaligen Führung für die Gäste nutzte. Im zweiten Viertel kam dann die Chargers Offensive um Philip Rivers erstmals so richtig ins Rollen und nur einige Plays später war Malcolm Floyd derjenige, der einen 15 Yard Pass von Rivers zum ersten Touchdown des Spiels verwerten konnte. 

Das nächste Big Play sollte nur wenig später folgen, als Tom Brady seinen Receiver Brandon LaFell anvisierte, dieser den Ball auch unter Kontrolle bringen konnte, jedoch durch einen Hit von Jahleel Addae fumbelte und Darrell Stuckley die Möglichkeit nutzte und für weitere sechs Punkte der Heimischen sorgte. New England stand nun ein wenig mit dem Rücken zur Wand und brauchte vor der Halbzeitpause noch dringend Punkte, um den Rückstand zu verkürzen. So geschah es auch, als Stephen Gostkowski zunächst weitere drei Punkte auf das Konto der Patriots brachte. Doch das Momentum der Partie drehte sich immer mehr auf die Seite des Teams von Bill Bellichik, denn nur wenig später brachte Rob Gronkowski seine Mannschaft wieder aufs Scoreboard. Tom Brady mit seinem ersten Touchdown Pass des Abends und Gronkowski war wie fast in jedem Spiel wieder zur Stelle. 

Es hätte sogar noch schlimmer kommen können für die San Diego Chargers, denn Brady und Co. kamen knapp zwei Minuten vor Ende der ersten Halbzeit in Ballbesitz und kämpften sich bis in die Redzone voran. Manti Te'o sei Dank, der Linebacker aus San Diego konnte den Passversuch auf Gronkowski perfekt antizipieren und intercepten. Somit ging man mit dem Speilstand von 14:13 aus Sicht der Chargers in die Halbzeitpause. Bitterer Beigeschmack: Punter Mike Scifres musste bei einem geblockten Puntversuch verletzt vom Platz und wird noch diese Woche operiert. Sollte San Diego die Playoffs erreichen, wäre er aber vermutlich wieder einsatzfähig für sein Team.

Die zweite Halbzeit begannen beide Teams sehr vorsichtig und irgendwie angespannt, denn beide Offensivreihen waren nicht im Stande etwas zählbares zu produzieren. Philip Rivers wurde sogar zwei Mal in nur kurzer Zeit intercepted. Beim ersten Mal hatte er noch ein wenig Glück, da das Play auf Grund einer Patriots Strafe annulliert wurde. Doch beim zweiten Anlauf wurde den Patroits die Interception gut gesprochen. Akeem Ayers konnte den für Keenan Allen gedachten Pass abfangen. New England konnte daraus aber kein Kapital schlagen.

Das Abschlussviertel war nun angebrochen und die San Diego Chargers lagen noch immer in Front. Tom Brady musste nun sein Team zu einem Comeback führen und tat dies gekonnt. Zuerst holte man sich durch ein Gostkowski Field Goal die Führung zurück und nur wenige Momente später die schon angesprochene Galavorstellung des Julian Edelmans. Einen kurzen Pass von Tom Brady verwandelte eben dieser Edelman zu einem atemberaubenden 69 Yards Touchdown, bei dem er seine Gegenspieler ziemlich alt aussehen ließ. Die New England Patriots hatten somit einen doch sicheren Vorsprung, den sie sich auch nicht mehr aus der Hand nehmen ließen. Das Ergebnis von 23:14 für die Patriots war am Ende auch verdient, da die Offensive der Chargers in der zweiten Halbzeit überhaupt nicht mehr positiv in Erscheinung treten konnte.

(jz)

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