AFC South

Was hat sich in der Offseason bei den Teams der AFC South getan und wie stehen die Chancen in der bevorstehenden Saison? Hier der große Überblick: (einfach entsprechendes Team anklicken)

Jacksonville Jaguars

Bortles ist längst in Jacksonville angekommen. (Foto © Phil Ellsworth / ESPN Images)

Und wieder ging eine mehr als enttäuschende Saison für das Team der Jacksonville Jaguars zu Ende. Mit einer Bilanz von 4 Siegen zu 12 Niederlagen landete man zwar relativ weit hinten und abgeschlagen in der Endabrechnung, jedoch hatte man das Recht an dritter Stelle zu draften.

Mit diesem Pick wählte die Mannschaft von Coach Gus Bradley den UCF Quarterback Blake Bortles. Zum einen solle er den enttäuschenden, früheren Erstrunden-Pick, Blaine Gabbert ersetzen, zum anderen muss endlich ein Franchise Quarterback installiert werden, der früher oder später von Chad Henne übernimmt.

Ob es nun von Vorteil ist, Bortles nicht als Starter in die Saison gehen zu lassen, ist eine Frage, die nur schwer zu beantworten ist. In den Vorbereitungsspielen machte der Rookie-QB jedoch eine wirklich starke Figur, sodass es eigentlich nur wenige Argumente gegen eine sofortige Starterrolle gibt.

Nachdem WR Justin Blackmon für die gesamte Saison gesperrt wurde, sollte Routinier Cecil Shorts in dessen Rolle schlüpfen. Doch eine Verletzung warf den Receiver wieder einmal zurück und somit müssen Spieler wie Marquise Lee, Allen Robinson oder Allen Hurns in die Bresche springen. Vor allem Hurns ist ein erwähnenswerter Spieler, der genau zu beobachten sein wird. Ungedraftetet kam er zu den Jaguars und spielte sich in der Preseason ins Rampenlicht.

Einen weiteren namhaften Abgang hat man mit Maurice Jones-Drew hinnehmen müssen. Obwohl er in letzter Zeit mehr Aufsehen durch Verletzungen als durch Erfolge erregte, war er doch die unangefochtene Nummer Eins im Backfield der Jaguars. Toby Gerhart heißt der neue Mann für das Laufspiel in Jacksonville. Lange Zeit als Backup für Adrian Peterson in Minnesota am Werke, soll er nun erstmals in seiner noch jungen Karriere für Schlagzeilen sorgen.

Zum ersten Mal seit sechs Jahren könnten die Jaguars den Sprung über die 0.500-Marke schafffen. Um dieses Vorhaben zu realisieren, muss auch in der Defensivarbeit ein Schritt nach vorne gemacht werden. Doch dieses Unterfangen wird kein einfaches, da man in so ziemlich allen Defensive -Statistiken im unteren Drittel anzutreffen war. Namhafte Neuzugänge gab es wieder mal keine, Spieler aus dem Draft sollen sich um die offenen Rosterplätze „streiten“.

Auf die Jaguars als legitimen Playoffteilnehmer wird man auch heuer wieder nicht zählen können, jedoch hat man sich auf gewissen Positionen verjüngt und verstärkt. Wenn es nun auch noch gelingt die richtigen Schritte einzuleiten, könnte man in Zukunft gewiss davon profitieren.

(jz)

Pre-Season Spiele:

Buccaneers 10 - 16 Jaguars
Jaguars 19 - 20 Bears
Jaguars 12 - 13 Lions
Falcons 24 - 14 Jaguars

Expertentipp

Welchen Platz werden die erreichen? Das meinen die "Crush-Experten":

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